Müssen KMU einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen?
Die meisten KMU sind gesetzlich nicht direkt verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen – das EU-Omnibus-Paket 2026 hat die direkten Pflichten weiter gelockert. In der Praxis entsteht jedoch wachsender indirekter Druck durch CSRD-pflichtige Großkunden, Banken (MaRisk 2023) und öffentliche Ausschreibungen, die ESG-Nachweise einfordern.
Direkte Berichtspflicht: Wer ist betroffen?
Direkt CSRD-pflichtig sind Unternehmen, die mindestens zwei dieser drei Kriterien erfüllen: mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz, mehr als 25 Mio. Euro Bilanzsumme. Das EU-Omnibus-Paket 2026 hat diese Schwellenwerte angehoben, wodurch weniger Unternehmen als ursprünglich geplant direkt berichtspflichtig sind.
Indirekter Druck auf KMU
Auch wenn keine direkte Pflicht besteht, sind KMU über drei Kanäle indirekt betroffen: CSRD-pflichtige Kunden fordern ESG-Daten ihrer Zulieferer (Scope 3); Banken bewerten seit MaRisk 2023 ESG-Risiken bei Kreditentscheidungen; öffentliche und private Ausschreibungen enthalten zunehmend Nachhaltigkeitskriterien.
Fazit: Proaktiv handeln lohnt sich
KMU, die heute freiwillig einen VSME-Bericht erstellen, sind auf alle Anfragen vorbereitet, sichern Lieferantenbeziehungen und verbessern ihre Finanzierungskonditionen. Mit ESG Lift ist der erste Bericht in 1–3 Stunden fertig, ab 590 Euro/Jahr.
Müssen KMU einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen? Direkte Pflichten, indirekter Druck durch CSRD und Banken – die aktuelle Rechtslage 2026 für KMU.
