Welche Unternehmen sind direkt CSRD-pflichtig?
Direkt CSRD-pflichtig sind Unternehmen, die mindestens zwei der drei Schwellenwerte überschreiten: mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz oder mehr als 25 Mio. Euro Bilanzsumme. Das EU-Omnibus-Paket 2026 hat diese Grenzen angehoben, sodass deutlich weniger Unternehmen als ursprünglich geplant direkt berichtspflichtig sind.
Die drei CSRD-Kriterien
Ein Unternehmen ist CSRD-pflichtig, wenn es mindestens zwei der folgenden drei Kriterien erfüllt: mehr als 250 Beschäftigte, mehr als 50 Mio. Euro Nettoumsatz, mehr als 25 Mio. Euro Bilanzsumme. Kapitalmarktorientierte KMU (börsennotiert) unterliegen zusätzlich anderen Regeln.
Änderungen durch das Omnibus-Paket 2026
Das EU-Omnibus-Paket 2026 hat die Schwellenwerte für die CSRD-Pflicht angehoben und zahlreiche Unternehmen, die ursprünglich ab 2026 berichtspflichtig wären, von der direkten Pflicht befreit. Damit sind in Deutschland deutlich weniger als die ursprünglich geschätzten 15.000 Unternehmen direkt betroffen.
Der indirekte Effekt auf KMU bleibt
Auch wenn weniger Unternehmen direkt CSRD-pflichtig sind: Die verbleibenden berichtspflichtigen Großunternehmen müssen weiterhin über ihre Lieferkette berichten – und fordern ESG-Daten von ihren KMU-Zulieferern. Der VSME-Standard ist das von der EU empfohlene Antwortformat für KMU.
Welche Unternehmen müssen nach CSRD berichten? Schwellenwerte, Änderungen durch Omnibus 2026 und was das für KMU als Zulieferer bedeutet.
